„Das darf nicht die letzte Fahrt nach Polen gewesen sein“

Mit der Kolpingsfamilie Frohlinde reisten kürzlich 36 Personen in unser Nachbarland, um die „Schätze Nordpolens“ kennenzulernen. Hubert Gerwin hatte mit dem Krakauer Reiseunternehmen Marco der Pole ein umfangreiches Programm zusammengestellt.

Unter der Regie des polnischen Journalisten und Reiseleiters Marcin Plewka, der die Gruppe schon vor 6 Jahren in Südpolen betreut hatte, verbrachte man zunächst drei Tage in Danzig mit Stadtführung durch die Altstadt, einer umfangreichen Besichtigung des Europäischen Solidarnosc Zentrum an der Danziger Werft und einer Schiffsfahrt entlang der Danziger Werftanlagen zur Westerplatte. Weiter ging es in die wunderschöne Landschaft von Masuren. Höhepunkte waren u.a. die Orgelkonzerte in der Kathedrale in Oliwa und in der Basilika des Wallfahrtsortes Heilige Linde.

Besucht wurden auch die Marienburg in Malbork, das Hitlerhauptquartier „Wolfsschanze“ in Rastenburg, das Kloster der Altgläubigen in Eckersdorf und das Geburtshaus des Schriftstellers Ernst Wiechert. Eine Schifffahrt auf dem Elbinger Kanal und eine entschleunigte Stackelbootsfahrt auf dem malerischen Krutynia-Fluss rundeten die auch mit weiteren Höhepunkten bestückte interessante Fahrt ab, bevor die Hauptstadt Warschau im Eiltempo angesehen wurde, um rechtzeitig den Rückflug antreten zu können. Zum ausgezeichneten Verlauf haben auch die Besuche bzw. Abendessen in den verschiedensten lokalen Restaurants beigetragen. Hier konnten die Teilnehmer die landestypischen Gerichte der jeweiligen Region kennen- und schätzen lernen, die der Reiseleiter mit der Bemerkung kommentierte „Bei den Polnischen Mahlzeiten muss so aufgetragen werden, dass die Tische sich biegen und viel übrig bleibt. Wird alles aufgegessen zeugt dies von einem unhöflichen Gastgeber“.

Resümee der Teilnehmer zum Verlauf der Reise: „Das darf nicht die letzte Fahrt nach Polen gewesen sein“.