Es kann nichts Ernsteres und Wichtigeres geben, als eine Lebensrichtung zu begründen; von ihr hängt alles, alles ab, des Menschen Glück und Unglück, sein Wohlbehagen, sein ganzer Gehalt und der Stand zur ganzen menschlichen Gesellschaft, wie auch die Erfüllung eines Berufes, der noch über alles dieses geht – ich meine die Bestimmung zu einer ewigen Seligkeit. Geht der erste Wurf fehl, faßt man das Leben von einer unrechten Seite auf, setzt man das minder Wichtige dem Wichtigen nach oder handelt man nur so, wie die Sinnlichkeit den Menschen antreibt, so ist viel, meist alles verloren. (KS 2, S. 7f.)