Ohne Leiden und Beschwerden geht’s aber nun mal im Leben nicht hin; ich möchte für meinen Teil nicht mal wünschen, daß ich ganz davon verschont bliebe, da nichts so geeignet ist, des Menschen Herz höheren Einflüssen offenzuhalten, ihn auf den über und für ihn waltenden Gott hinzuweisen als gerade das Leiden. Wir brauchen zwar nicht gerade das Leiden zu suchen, aber was wir bekommen, das sollen und müssen wir uns christlich zunutze machen. (KS 2, S. 64)